Über mich gibt es in der Tat nicht viel zu sagen.
Aber Ihr habt es nicht anders gewollt ........................... Visionen ..................................
Es ist mir ein Greuel, an unsere älteren Mitbürger und ihre (meist ebenfalls älteren) Tiere zu denken.
Warum? Ganz einfach.........wenn der Mensch keine andere Wahl hat als in ein Pflegeheim umzuziehen, bleibt sein Tier auf der Strecke.
In's Pflegeheim darf es nicht mit und die Verwandtschaft, nun ja, interessiert sich i.d.R. eher für das Tafelsilber als für das Tier (pfui!!), obwohl es dem künftigen Heimbewohner über viele Jahre ein treuer Begleiter war.
Eben noch der niedliche Fiffi oder die kuschelige Miez, in dem Fall aber das lästige Anhängsel das zügig abgeschoben wird.
Auf ihre alten Tage werden die alten Semester noch getrennt und kaum jemand macht sich Gedanken, was sie ihnen damit antun.
Es tut weh zu sehen, wie kaltherzig die allermeisten Verwandten in solch einer Situation handeln. Wer soll das verstehen??
Mal sehen. Was stelle ich mir vor?
Ideal wäre eine Art Resthof. Allerdings ebenerdig, weil Treppen nicht gut mit älteren Menschen und Hunden zusammen passen.
Das Grundstück muß schon recht großzügig sein, denn wir wollen eine Liegewiese anlegen und Obst und Gemüse anbauen. Blumenrabatten gehören mit in die Planung.
Ein Wäldchen in einer Grundstücksecke wäre super, hier könnten wir unsere Igelstation unterbringen und einige Insektenhotels aufstellen.
Und ein Teich darf auch nicht fehlen. Fische sollen nicht in den Teich einziehen, er soll "nur" diversen Insekten, Unterwasserbewohnern und natürlich Fröschen einen Lebensraum bieten und sinnvoll bepflanzt eine Oase im Garten sein. Die Unterwasserbewohner stellen sich innerhalb kürzester Zeit von alleine ein, und es wird nicht lange dauern bis der erste Frosch trällert.
Ein kleiner Trupp Seidenhühner, der freien Auslauf auf dem gesamten Gelände hat, versorgt uns mit glücklichen Eiern.
Was es nicht gibt sind englischer Rasen und mit Lineal gezogene Beete. Dünger & Co haben Hausverbot, dafür liefern unsere Komposthaufen super Blumenerde.
Jeder Bewohner darf sein/e Tier/e mitbringen in die Wohngemeinschaft der Oldies.
Spinnerei?
Kann schon sein.
Aber..........wo kommen wir hin, wenn wir nicht noch den ein oder anderen Traum haben, der ab und an sogar in Erfüllung geht. Wenn nicht in diesem, dann sicherlich im nächsten Leben.
Und bis dahin wünsche ich mir, daß nicht nur eine winzig kleine Zahl von Pflegeheimen den tierischen Begleitern ihrer Bewohner ein Mitwohnrecht anbietet, sondern die allermeisten Pflegeheime in unserem Land.
Es ist ein Gewinn für alle Seiten, wie ich aus meiner Arbeit mit Pepsi in einer Senioren-WG erlebt habe. Es braucht keine wissenschaftlichen Studien um zu belegen, daß Mensch und Tier zusammen gehören und es ist absolut unsinnig zu behaupten, daß die Tiere Dreck und Krankheiten in ein Heim schleppen.