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Disclaimer

Im April 2008 haben wir uns bei einer Lotto-Gesellschaft um Projektförderung beworben.
 
Keine Frage - es liegt alleine im Ermessen eines Spenders, wem er was und wieviel spendet. Wie unsere Tierschutzkollegen landauf, landab, sind auch wir auf Spenden angewiesen um unsere Arbeit leisten zu können. Es ist absolut unmöglich, diese Kosten alleine aus privaten Mitteln aufzubringen. Wir sind dankbar über jede Spende, ob materiell oder finanziell.
 
Unser Anliegen in diesem Fall war ein kleiner Zuschuß zum Bau der Igeletagen.
 
Wir sind keinesfalls böse über die Absage die wir erhalten haben. Aber wir sind enttäuscht über die Begründung.
 
Es hieß Igel sind nicht vom Aussterben bedroht, was sicherlich korrekt ist.
Rehe (um nur eine Wildtierart zu nennen) sind aber auch nicht vom Aussterben bedroht, trotzdem werden diverse Projekte unterstützt. Und das ist auch gut so!!
Es hieß ebenfalls, daß wir als Igelstation die Igel domestizieren würden und sie somit nicht mehr in der Natur zurecht kommen. Den Bearbeiter haben wir gebeten, einmal in der nächstgelegenen Igelstation vorbei zu schauen und sich ein Bild zu machen über die Arbeit die dort geleistet wird.
 
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Ich wollte meine Fische schon immer mal fragen was sie davon halten würden, wenn ich ihnen im Winter das Wasser fort nehmen würde.....
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Vielerorts ist es eine Schlagzeile im örtlichen Blatt wert, wenn ein Pferdehuf auf einem Waldweg "neben der Spur" erblickt wird.
 
Die Verunstaltungen die auf diesem Foto zu sehen sind, interessieren scheinbar nicht. Warum nicht? Hier kann kein Fußgänger mehr vernünftig entlang gehen.
Warum werden diese Freunde nicht dazu verdonnert, den Wald ordentlich zu hinterlassen, nachdem sie mit ihrer Arbeit fertig sind? Warum dürfen sie zerstören??
 
 
 
 
 
 
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Bitte, liebe Gärtner, überlegt einmal, ob ein Vogelnetze wirklich sein muß.
 
Sie sind eine tödliche Gefahr für Vögel (mal ehrlich, die gefiederten Freunde dürfen doch ruhig mal von den Früchten naschen) und wenn sie wie hier auf den Boden reichen, kann sich sehr schnell ein Bodentier darin verfangen - siehe Friedolin, unser Igel aus 2008/2009 der sich in einem Federballnetz beinah ein Vorderbein abgeschnürt hätte.
 
 
 
 
 
 
 
 
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Der Glaube hält sich hartnäckig: Schneckenkorn ist das Beste was es gegen die Plagegeister gibt. Und für andere Tiere harmlose Mittel gibt es auch schon auf dem Markt. Ja hallo, glaubt das wer??
 
Aus meinen eigenen jahrelangen Erfahrungen kann ich Euch beruhigen, liebe Gärtner: es ist in der Tat ein Kraut gegen Schnecken gewachsen. Dieses "Kraut" heißt: lasst die Natur alles regeln. Das bedeutet keinesfalls, daß Euer Garten verwildern soll oder unansehnlich aussehen muß - keineswegs. Ihr dürft weiterhin Rasen mähen. Ihr dürft weiterhin die Rasenkanten mit dem Lineal ziehen. Ihr dürft weiterhin die Zweiglein und Blätter zurecht zupfen. Aber gebt Eurem Garten eine Chance und verzichtet auf Dünger, Ungeziefermittel, eben auf die diversen Körnchen und Wässerchen die hier und da angeboten werden.
 
Um beim Thema "Schnecken" zu bleiben, so laßt Euch nicht von Gehäuseschnecken aus der Ruhe bringen. Nacktschnecken ärgern Euch, die Gehäuseschnecken hingegen gehören zu den Aufräumern im Garten. Klar naschen sie mal vom Salat oder an einer Erdbeere, aber - hallo - diese Belohnung dürfen sie sich gönnen, und sie lassen trotzdem genug für Euch übrig.
 
Ihr wollt gegen Schneckenfraß vorgehen? Dann gebt Euch einen Ruck und richtet eine Wasserstelle, eine Trockenmauer oder einen Steinhaufen ein. Laßt in einer hinteren Ecke des Gartens ein wenig Reisig und Totholz liegen, und pflanzt Wildsträucher an.
Gehäuseschnecken, Frösche und Kröten, Vögel, Insekten und Spinnen sowie Igel wären Euch sehr dankbar, wenn Ihr ihnen diese kuscheligen Ecken einrichten würdet und helfen Euch quasi im Gegenzug gerne beim Kampf gegen Nacktschnecken und ihre Eier.
 
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Kleiner Wald, zarte Bäumchen, unverhältnismäßig große Baumfällmaschine.
 
Warum?? Es sollte doch möglich sein, hier einen Trupp Männer mit Sägen reinzuschicken.
Zu umständlich? Na gut, mit der großen Maschine ordentlich Schaden anzurichten und hinterher nicht mal mehr aufzuräumen ist bequemer. Richtig?? :-(
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Über den Waldweg rüber der nächste Waldfrevel.
 
Sicherlich müssen Forstarbeiten verrichtet werden, aber warum mit derlei Verwüstung und Zerstörung?
 
In diesem Fall hier gilt nicht mal, daß es sich um ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet handelt. Der Fußweg, links neben dem Schild, wurde kurzerhand durch die Stämme versperrt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der ursprüngliche Rad-/Fußweg wurde mal eben geringfügig verbreitert, jetzt kann hier auch ein Auto durchfahren. Muß das sein?
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Alles was "nichts wert" ist, bleibt einfach im Wald liegen.................
 
 
................dies sind nur einige wenige Fotos.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Neuer Trick der Jägerschaft um Spaziergänger aus dem Wald heraus zu halten, so scheint's.
 
Panikmache vor Zecken ist ein übler Scherz. Es wird zudem das Gerücht verbreitet, daß Zecken von Bäumen fallen (hat uns einmal ein Jäger direkt in's Gesicht gesagt).
 
Ich selber bin 2008, 2009 und 2010 von Zecken gebissen worden.
Immer im Herbst.
Jede Zecke hat mich mit Borreliose angesteckt.
Und nun ratet mal, wo ich mir diese drei Zecken angelacht habe. Ich werde es Euch verraten: nachweislich jedes Mal im eigenen Garten.
 
Und laßt Euch keinen Bären aufbinden, Zecken fallen nicht von Bäumen. Sie klammern sich z.B. an Grashalme und klettern auf Mensch und Tier rüber sobald sie uns oder ein vorbeilaufendes Tier mit ihren empfindlichen Organen durch unsere Wärmeabstrahlung ausgemacht haben.