Willkommen / Welcome

Wer sind wir - Kontaktdaten

Pro Katzenschutzverordnung

In eigener Sache

Unsere Hunde

Unsere Katzen

Gesicherter Katzenauslauf

Weitere Familienmitglieder

Bilder-Sammelsurium

Tierschutzverein Scotty's Freunde e.V.

Igelstation allgemein

Kleine Igelfreunde

Ferienpass 2010

Igelstation 2007/2008

Igelstation 2008/2009

Igelstation 2009/2010

Igelstation 2010

Igelstation 2011

Info-Tag 02.10.2010 body-fit Südwinsen

Projekte

Vermisste Tiere Landkreis Celle 2010

Vermisste Tiere Landkreis Celle 2011

Geflügelschlachterei Wietze 2010

Behinderte Tiere

Scotty & Pepsi

Weini die Weinbergschnecke

Käseglöckchen

Fleisch: ja oder nein?

Hundeclub Bergen/Meißendorf

Zuhause geboten

Zuhause gesucht 2010

Happy End 2007

Happy End 2008

Happy End 2009

Happy End 2010

Vorbildlich

Nicht so schön

Deine Hilfe

Danke

Wunschdenken?

Links

Disclaimer

 
Hier findest Du:
Scotty & Pepsi in den Medien
 
- Scotty / Artikel in "mensch & tier" Ausgabe 3/05, der Mitgliedszeitung des Deutschen Tierhilfswerkes
- Scotty / Kurzfilm im Regional Report Niedersachsen bei SAT1
- Pepsi / Kurzfilm bei "Lieb und Struppig sucht" des NDR Fernsehens
- Pepsi / Artikel 10.2005 in der Celleschen Zeitung
- Pepsi / Artikel in Ausgabe 7/2007 Hundefachzeitschrift DER HUND
- Pepsi / Artikel in Ausgabe Q1.2008 der Hundefachzeitschrift DOGS
- Pepsi / Artikel in Ausgabe Q1/2008 der Zeitenwende, der Mitgliedszeitschrift der Tierschutzpartei
 
*******************************************************************************************************
 
 
 
Scotty is am 05.03.05 bei uns eingezogen. Er kam von einer Privatfamilie, die ihn "wegen Umzug" abgegeben hat.
Eine Tierschutzkollegin rief mich im Februar an und fragte, ob ich Scotty aufnehmen würde. Bekannt war nur, daß es sich um einen 10jährigen Spitzmix handelte, dessen Hinterhand nach einem Autounfall gelähmt war. Er hatte auch keine Kontrolle über Blase und Darm.
Zu dem Zeitpunkt hatte ich keinerlei Erfahrungen mit gelähmten Hunden. Ich konnte mir nicht vorstellen, daß Scotty Freude am Leben haben könnte und war mir sicher, ihm einen Gefallen zu tun wenn ich ihn gleich nach seiner Ankunft zu unserem Tierarzt bringen würde um ihn einschläfern zu lassen.
 
Familie V brachte Scotty abends vorbei. Schon als ich ihn das erste Mal sah habe ich mich für meine Gedanken geschämt. Scotty war quietschvergnügt, torkelte so gut es ging umher, fiel aber immer wieder um, weil seine Hinterbeine schlicht zu schwach waren. Ein Blick in sein Gesicht hat mich vollends überzeugt, daß dieser knuffige Bursche keinesfalls vor hatte zu gehen.
 
Scotty kannte Katzen, so gab es mit meinen Stubentigern keine Probleme. Hunde fand er aber extrem überflüssig und ging auf sie los. Meine Hunde waren "Kummer gewohnt", weil immer mal wieder Pflegehunde bei uns waren. Sie nahmen das vollkommen gelassen und ließen ihn einfach links liegen. Es dauerte dann auch nicht lange bis Scotty merkte, daß seine neuen Hundekumpels gar nicht so übel waren und er mit ihnen Pferde stehlen konnte.
 
Er kam mit einem riesigen Körbchen, das mit PVC ausgelegt war. Mir schwante in dem Moment etwas, was Scotty durch sein Verhalten dann auch bestätigte: er schien wegen seiner Inkontinenz auf das Körbchen reduziert worden zu sein. Er traute sich nicht aus dem Ding heraus, obwohl es ihm körperlich möglich gewesen wäre. Im Laufe der nächsten Wochen hat er gelernt, daß er sich frei gewegen darf und hat das auch zögerlich genutzt. Der Wischeimer stand immer parat :-)
 
Durch meine zwischenzeitlich verstorbene gehbehinderte Hündin Jule (Bericht folgt noch an anderer Stelle) hatte ich auf jedem längeren Spaziergang einen Kinderwagen dabei, in dem ich Jule dann mitschob wenn sie nicht mehr laufen konnte. Sie zuhause zu lassen schien mir nicht im Sinne des Erfinders, denn sie sollte auch "trotz" ihrer gesundheitlichen Einschränkungen immer mit dabei sein wenn die Meute etwas unternahm.
Der Kinderwagen schien mir für Scotty aber nicht geeignet, denn er wollte laufen und aktiv mit dabei sein. Also habe ich mich im Internet auf die Suche nach einer Lösung gemacht und bin auf diversen Hunderollwagen-Seiten gelandet. Durch die Bank weg waren diese super Hilfsmittel leider absolut unerschwinglich. Also habe ich meine Bekannten Michaela und Nils Bersiner angerufen und gefragt, ob sie aus einem ausgedienten Kinderwagen einen Rolli für Scotty basteln könnten. Gesagt, getan, ein ganzes Wochenende wurde gesägt, schweißt, genietet und genäht. Da es unser erster Rolli war, musste Scotty unzählige Anproben über sich ergehen lassen. Er war mit ebenso unbändigem Eifer gesegnet wie Michaela und Nils. Am Ende des Wochenendes war das Wägelchen samt Einhängung fertig.
 
Scotty lief mit dem Ding los als hätte er es nie anders gekannt. An Hindernissen blieb er anfangs immer hängen, wir liessen ihn aber machen. Es dauerte nicht lange bis er lernte den "Rückwärtsgang" einzulegen wenn er mal hängen blieb. Und er lernte ganz schnell, wie breit sein neues Hinterteil war und umfuhr Hindernisse. Anfangs musste er an der Leine bleiben, da er nicht horchte. Das war höchst unbefriedigend, denn er sollte sich mehr bewegen können als nur 2m an dessen anderen Ende ich hing.
 
So fing ich an mit Scotty zu üben und es dauerte nicht lange bis er ohne Leine laufen durfte und zuverlässig auf die wichtigsten Kommandos hörte. Sei es am Straßenrand stehen zu bleiben, nicht ohne Erlaubnis zu anderen Hunden zu laufen oder den anderen Hunden mal den Vortritt beim Bällchenfangen zu lassen. Er lernte auch recht schnell, daß fremde Hunde nicht zum Anknabbern da sind, sondern man wunderbar mit ihnen spielen kann. Wobei so mancher fremde Hund sich erst mal an den Anblick eines Hundes im Cabrio gewöhnen musste. So was sieht man nicht alle Tage und das kann doch nicht mit rechten Dingen zugehen........
 
Es schien als wenn Scotty vom ersten Moment ahnte, daß dieser Wagen ihm ungeahnte Mobilität schenken würde. Ich kann nicht beschreiben wie wundervoll es war ihm zuzusehen wie sehr er seine neu gewonnnene Freiheit genoß.
 
Das Deutsche Tierhilfswerk, das an Scotty's Vermittlung beteiligt war, hat in ihrem Mitgliedsjournal "mensch & tier" Ausgabe 3/05 einen ganzseitigen Bericht über Scotty abgedruckt.
 
Dann hat uns die Tierschutzkollegin noch SAT1 vorbei geschickt. Lisa Feischl, eine begnadete und geduldige Filmerin, hat ihren letzten Film bei uns gedreht, bevor sie zu ihrer Familie nach Österreich gezogen ist und sich seitdem Pferden widmet. Der Dreh war geprägt von Professionalität, die aber nie das Wohl der Tiere vernachlässigte und auch von der menschlichen Seite nix zu beanstanden. Vielen, vielen Dank an Dich und alles Gute. Der Film wurde am 12.07.05 gedreht und zwei Tage später im Regional Report ausgestrahlt.
Wer mehr über Lisa erfahren möchte, kann auf www.petergmoser.at nachschauen.
 
Plötzlich ging es Scotty schlecht. Sein Bauch blähte sich auf, er konnte kein Wasser mehr lassen. Es wurde sofort eine Not-OP durchgeführt in der ihm ein großer Tumor an der Blase entfernt wurde. Leider hatte er schon zu viel Schaden angerichtet, zwei Tage später mussten wir Scotty gehen lassen.
 
 
Schon bevor Scotty zu uns kam, war ich auf einen kleinen schwarzen Pinschermix aufmerksam geworden der ein Zuhause sucht. Zu dem Zeitpunkt wäre ein gelähmter Hund für mich wie gesagt nicht in Frage gekommen, aber nachdem ich durch Scotty eines Besseren belehrt worden war, interessierte Pepsi mich um so mehr. Er war in Polen am Straßenrand gefunden worden und kam über Umwege nach Deutschland zu einem sehr engagierten Tierschutzverein was behinderte Tiere angeht.
Nach Scotty's Tod rief ich dort an und erkundigte mich nach dem kleinen Diro, wie er damals noch hieß. Mich interessierte, ob er noch ein Zuhause sucht. Und ich wollte abklären, ob wir für ihn überhaupt in Frage kämen. Zwei Tage später wurde Pepsi vorbei gebracht.
 
Anfangs gab es erhebliche Probleme mit meinen Hunden und Katzen, der Ärger ging alledings von Pepsi aus. Er war der Meinung, daß alles was ein Mensch an Essbarem in die Hand nimmt, ihm gehört. So hat er meine Hunde und Katzen ständig böse weggebissen. Nach intensivem Training hat sich das aber nach einiger Zeit gelegt und meine anderen Tiere können sich seitdem ohne Gefahr für Leib und Leben in meiner und Pepsi's Nähe aufhalten wenn es etwas zu mampfen gibt.
 
 
 
Kurz nach Scotty's Tod klopfte der NDR "Lieb und struppig sucht" an. Sie waren auf Scotty aufmerksam geworden und wollten auch einen Film über ihn drehen. Das war ja nun leider nicht mehr möglich, aber sie waren damit einverstanden, einen Kurzfilm über Pepsi zu drehen. Am 12.09.05 war ein Team hier und der Film wird seitdem immer mal wieder in "Tiergeschichten aus Norddeutschland" ausgestrahlt.
 
 
 
 
 
Am 12.10.2005 erschien in der Celleschen Zeitung ein halbseitiger Artikel über Pepsi.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
In der Ausgabe 7/2007 von "Der Hund" erschien ein ganzseitiger Artikel über Pepsi's Nebenjob in einer Senioren-Wohngemeinschaft. Wir sind einige Zeit als Besucherteam dort gewesen um den Bewohnern ein wenig Abwechslung zu bieten.
 
Die Arbeit hat sowohl Pepsi als auch den Bewohnern wahnsinnigen Spaß gemacht. Es war immer wieder erstaunlich, wie sensibel Pepsi ist. Er hat sich auf jeden einzelnen Bewohner eingestellt. Wollte jemand wild spielen, machte er mit Wonne mit. Wollte jemand nur kuscheln, genoß er auch das.
 
Die Veränderung die in der Bewohnergruppe stattfand, war bemerkenswert. Auch Bewohner die sonst eher für sich und in ihrer eigenen Welt leben haben nicht lange gebraucht um von sich aus an den Besuchen teilzunehmen.
 
Leider mussten wir diese Besuche aufgeben, da mein Auto ständig liegen blieb und ich immer jemanden parat haben musste der uns im Notfall abschleppt. Es war nicht mehr möglich, zuverlässig die Strecke zum Seniorenheim zu bewältigen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Zeitschrift "Dogs" hat vier Halter von behinderten Hunden
für ein Dossier interviewt.
 
In Ausgabe Q1/2008 erschien der Artikel, in der auch meine
Handicap-Hunde-Kollegin Heike Hertger mit ihrem Hund Columbo
zu Wort kam.
 
Sowie Katja Ehlers mit Fips. Katja, die mir mit Madox eine
riesengroße Hilfe war.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Letzendlich erschien in der Ausgabe Q1/2008 der Zeitenwende ein Artikel über Pepsi, geschrieben von Margret Giese.