- mehrere Meerschweinchen
- zwei Katzenmädchen
- zwei Kaninchenpaare
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Hier stellen wir Euch einige unserer Meerschweinchen vor
Die Mädchen können einzeln umziehen, dann aber nur zu mindestens (!!) zwei Kumpel. Es ist u.E. immer besser mindestens drei Schweinchen zu halten. Wenn eins stirbt, ist der Partner nicht alleine.
Für unsere Schweinchen wünschen wir uns Familienanschluß. Den Sommer im Garten (nachts natürlich in raubtiersicherer Unterkunft) und die kühle Jahreszeit im Haus.
Immer Wasser und gutes Heu, täglich eine Portion Grünzeug und ab und zu ein kleines Löffelchen Trockenfutter. Von Leckerchen in Form von Knabberstangen, Drops und so weiter raten wir ab - sie enthalten zu viel Getreide und Zucker, machen fett und krank und haben kaum Nährwert.
Das Hauptfutter muß gutes Heu sein und da Schweinchen einen sogenannten Stopfmagen haben, müssen sie es ständig (!!) zur Verfügung haben.
Hier zunächst die Piratenfamilie
Sie besteht aus Mutter Pebbles (sie ist das Schwein in der Mitte) mit ihren drei Piratentöchtern. Die braune Schönheit ist das kastrierte Böckchen Toffee, er ist nicht der Vater.
Toffee kommt mit diesen Mädels super klar, mehr holde Weiblichkeit überfordert ihn aber vollkommen.
Die Piratenbräute können auch ohne Toffee umziehen, dann aber entweder für sich als Vierertruppe oder zu anderen kurzhaarigen Schweinchen. Die Mädchen haben die blöde Angewohnheit alles anzuknabbern was längeres Fell hat.
Diese hübsche Rosette ist Lotta
Das ist Choco, ein Glatthaarmädchen mit roten Augen
Hier seht Ihr Nina, ein Crested-Mädchen mit roten Augen
Salaam ist ein Peruaner-Mädchen
Auch Meerschweinböckchen kann man wunderbar zusammen halten
Hier seht Ihr Titus den bunten Rosettenmix und Schoki sowie Black-Beauty-Boy, die beiden sind US-Teddys.
Alle sind im Sommer 2010 geboren.
Dieses Trio ist schon erwachsen.
Sie mussten ihre Familie wegen Umzug verlassen und suchen nun nette Leute bei denen sie einziehen können.
Update 12.2010:
Das Rosettenböckchen rechts im Bild ist vermittelt. Er wurde kastriert und ist mit einem der Mädchen zu Schweinedame Frech nach Winsen gezogen.
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Mitte Dezember 2010 wurden wir angerufen. Es hieß, daß zwei Kaninchen schlecht gehalten werden.
Wir haben bei der Familie vorgesprochen und durften uns alles anschauen, vorgefunden haben wir zwei kastrierte Kaninchenjungs.
Die Familie hatte von einer "Tierschützerin" zwei Kaninchenjungs adoptiert. Sie waren zu dem Zeitpunkt etwa 6 Wochen jung und der Familie wurde gesagt, daß die beiden Tiere sich gut vertragen würden, weil sie sich von klein auf kennen.
Als die Böckchen geschlechtsreif wurden kam was kommen musste, sie haben sich übel bekämpft. Die "Tierschützerin" riet, beide kastrieren zu lassen, dann würden sie sich wieder vertragen. Bedauerlicher Irrtum. Auch nach der Kastration vertrugen sich die Jungs nicht mehr.
Als wir angerufen wurden, hatten die Böckchen ca. 2 Jahre in Einzelhaft verbracht.
Die Familie hätte sich eigentlich z.B. im Internet schlau machen können über die richtige Haltung ihrer Tiere. Sie hatten aber auf die Beratung der "Tierschützerin" vertraut. Sie haben nach bestem Wissen gehandelt und man kann ihnen nicht wirklich böse sein. Beide Jungs hatten einen Unterschlupf in ihrem Käfig, es war Heu da, es war Wasser da. Das ist schon viel mehr als die meisten Kaninchen geboten bekommen.
Was aber schlimmer ist: die sogenannte Tierschützerin hat von Anfang bis Ende falsch beraten. Unkastrierte Kaninchenböckchen vertragen sich nicht ein Leben lang, auch nicht wenn sie sich von klein auf kennen. Sobald sie geschlechtsreif werden, gehen die Kämpfe los, die bis zum Tod eines Tieres führen können. Auch rechtzeitig kastrierte Böckchen werden nur in den seltensten Fällen dauerhaft Freunde bleiben.
Kaninchen dürfen nicht in Einzelhaft gehalten werden.
Wenn sie in Außenhaltung untergebracht sind, muß die Unterkunft dem Wetter angepasst sein.
Unterkunft und Auslauf muß groß genug sein um dem Bewegungsdrang der Tiere möglichst gut gerecht zu werden.
Nachdem der Familienrat getagt hatte, wurden uns die beiden überlassen. Kurz vor Weihnachten haben wir sie abgeholt. Wir haben uns erst einmal auf die Suche nach zwei einsamen Mädchen gemacht um die Jungs mit ihnen zu vergesellschaften. Erst dann wollen wir die Vermittlung in neue Familien angehen.
Gesagt, getan. Nach unzähligen eMails wurden zwei Widdermädchen gefunden.
Finny und sein Mädchen Emma werden voraussichtlich bei uns bleiben, deshalb stellen wir sie vorerst nicht vor.
Tiger und Cinderella sind Menschen gegenüber sehr lieb, aber Artgenossen gegenüber nicht sehr sozial eingestellt. Das ist auch der Grund warum Cinderella von einer Züchterin abgegeben wurde - es gab ständig Streit mit den anderen Tieren in der Gruppe. Bei der Vergesellschaftung ging es gewaltig zur Sache, aber Tiger hat Cinderella ganz schnell zu verstehen gegeben, daß er keine Zicke an seiner Seite haben will. Jetzt, nach 4 Tagen (Stand 31.12.10) vertragen sie sich schon fast perfekt. Ab und zu haben sie noch die ein oder andere Meinungsverschiedenheit, aber es fliegen nicht mehr die Fetzen. Sie fressen schon zusammen und liegen immer öfter dicht beieinander.
Tiger und Cinderella können nach Gewöhnung gerne in ganzjähriger Außenhaltung untergebracht werden. Der Winterstall muß aber gut isoliert sein. Ein schönes Stück Rasen auf dem sie sich austoben können wäre klasse.
Wenn sie im Haus gehalten werden, müssen sie aber auch hier genügend Möglichkeit bekommen, sich auszutoben. Da Kaninchen mit ein wenig Übung stubenrein werden können, muß man nur darauf achten, daß alle Kabel in Sicherheit gebracht sind und keine teuren Möbel ungesichert sind :-)
Übrigens ist Tiger der kleine bunte Knabe, er ist ein echtes Zwergkaninchen.
Cinderella wurde als Zwergwidder angeboten, aber sie ist fast 3x so groß wie Tiger. In unseren Augen hat das mit "Zwerg" nichts mehr zu tun, aber Kaninchen ist es nicht so wichtig wie groß oder klein ihr Partner ist, solange die Chemie stimmt.
Tiger und Cinderella werden noch gegen Myxomathose und Chinaseuche geimpft bevor sie umziehen dürfen. Die Züchterin von Cinderella hatte das leider nicht vornehmen lassen.
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Arme Katzenkinder
Am 22.09.10 erreichte uns nachmittags ein Anruf von ............. sagen wir mal .............. Naturfreunden. Sie hatten auf ihrem .............. sagen wir mal ................. Betriebsgelände .............. zwei Katzenbabies gefunden.
Da sie von den Celler Kollegen eine Absage erhalten hatten, erhofften sie sich von uns, daß wir die Katzenbabies aufnehmen. Getreu dem Motto "Ihr seid ein Tierschutzverein, also MÜSST Ihr die Tiere aufnehmen".
Gar nichts müssen wir, liebe Freunde. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Tieren in Not zu helfen. Aber auch wenn wir ein richtiger Tierschutzverein sind mit allen behördlichen Genehmigungen, haben wir noch lange nicht Platz ohne Ende oder einen Goldesel im Keller um die Kosten alleine tragen zu können. Das ist nun mal so.
Ich sagte zu, nach der Arbeit vorbei zu schauen um die Kleinen zu begutachten und Hilfestellung zur Versorgung zu geben. Gesagt, getan.
Die Kätzchen wurden irgendwo von hinten geholt, sie kauerten in einem Karton. Ein Napf mit Milch (klasse, das geht schon mal gar nicht!) war ausgelaufen, der ganze Kartonboden inclusive der Kätzchen war pitschnass. Dann stand dort noch ein Schälchen mit Futter. Kein Lappen, nichts.
Die Kleinen dürften um die 3-4 Wochen jung gewesen sein. Da auch wir Aufnahmestopp hatten, bat ich darum, jemanden zu suchen der die Kleinen die nächsten Wochen päppeln und aufziehen könnte. Die Kastration würden wir auf unsere Kosten übernehmen.
Die nächste halbe Stunde bestand darin, daß das Personal halbherzig nach jemandem suchte der die Kätzchen aufnehmen könnte während ich einige wenige Papiertücher gebracht bekam damit die Kleinen nicht mehr in der Milchpampe sitzen mussten.
Es kam wie es kommen musste, niemand wurde gefunden der die Kleinen aufnehmen wollte und ein Mitarbeiter meinte sogar, daß er sie dort aussetzen würde wo sie gefunden wurden. Das ist wirklich die Höhe und beweist wieder einmal mehr, daß Naturfreunde noch lange nichts mit Tierschutz am Hut haben muß.
Da offensichtlich keine Lösung gefunden werden wollte, hab ich letztendlich die Kleinen mitgenommen. Warum sind es immer die kleinen, finanzschwachen Vereine, die enger zusammen rücken müssen um Tieren zu helfen? Für die Kleinen wäre es der sichere Tod gewesen, wenn wir sie bei diesen Leuten gelassen hätten.
Im Gegensatz zu diesen Naturfreunden erhalten wir keinerlei Unterstützung von der Gemeinde, dem Landkreis oder irgendwelchen öffentlichen Stellen.
An dieser Stelle möchten wir uns aber ganz herzlich bedanken bei den treuen Seelen die unsere Arbeit immer wieder mit Geldspenden unterstützen:
** WOWI Wickert aus Meißendorf
** Antonio de Ciantis aus Winsen
** Familie Mittelstedt aus Winsen
und einige weitere Mitbürger. Wir sind Euch/Ihnen unsagbar dankbar für die Unterstützung.
Die ersten Fotos von Bubu und Nana-Face.
Nana-Face hatte sich schon eine ordentliche Portion Katzenschnupfen eingefangen die sofort behandelt wurde.
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Die ersten 2 Wochen haben sie noch sehr gerne eine Wärmflasche angenommen und überwiegend Katzenaufzuchtsmilch geschlabbert.
Unschwer zu erkennen, sie sind für so ziemlich jeden Blödsinn zu haben
Mutter Renate und Tante Hannalore haben ihren Beitrag geleistet.
Mal ehrlich .......... wer stunden- und nächtelang an der Daddelmaschine sitzt und sich Patience-Duellen hingibt, hat auch mal einen Arm frei für eine Zwergmiez :-)
Alle vier haben die Kuschelstunden genossen.
Sie waren bald aus dem Gröbsten raus und konnten endlich in die Tierfamilie integriert werden.
Raus aus dem Katzenzimmer, rauf auf's Bett und den großen Kratzbaum. Kuscheln bis zum Umfallen mit den großen Katzen und den Hunden.
Nana-Face hat ein leicht deformiertes Köpfchen dem sie ein recht verwegenes Dauergrinsen zu verdanken hat.
Leider kann sie dadurch ihr rechtes Auge auch im Tiefschlaf nicht richtig schließen. Hier wird noch geklärt, ob sie u.U. (später einmal) eine Augensalbe benötigen wird.
Ihre erste Impfung haben sie bereits erhalten und im Januar werden sie kastriert.
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Ein tolles Kaninchenpaar
Freddy und Glammy wurden bei uns abgegeben, weil sie nicht mit umziehen durften.
Es sind super liebe Kaninchen die besonders gut zu Kaninchenanfängern passen würden. Mit 5-6 Jahren haben sie ihre wilde Zeit schon hinter sich.
Flauscheball Freddy muß 2-3x im Jahr geschoren werden, was er ganz wunderbar machen lässt. Das übernehmen wir auch gerne weiter, wenn Ihr Euch das nicht zutraut.
Beide sind bei Abgabe geimpft.